Christina Wagner

Pastoralassistentin
Tel.: 0228-689 97 78

E-Mail: christina.wagner@thomas-morus-bonn.de

Mein Name ist Christina Wagner, 28 Jahre, Theologin, verheiratet, 2 Katzen, eine Rennmaus und eine knallrote Vespa. Das wären so die wichtigsten Punkte, wenn man mich beschreiben möchte. Und tatsächlich steckt da schon eine Menge von mir drin: Die rote Vespa ist nämlich nicht nur mein Lieblingsfortbewegungsmittel zwischen Lessenich und Graurheindorf, Buschdorf und Nordstadt, sondern auch Hommage an meine Heimat: Als Sizilianerin (Oh ja! Nicht: Italienerin) im Rheinland fehlt mir zwar manchmal die Sonne und das Meer, aber Rhein und die sonnige Mentalität der Bonner machen vieles wett. Und der jährliche Besuch bei Nonna und Nonno (den Großeltern) lassen mich wieder auftanken für den grauen Herbst in Deutschland.  

Aufgewachsen im Rheinland, Abitur an der Ursulinenschule in Hersel und Studium an der Uni Bonn, man merkt: Mir gefällts am Rhein! Deshalb war ich auch nach einem Jahr auf der Schäl Sick (die erste Stelle war in Sankt Augustin) heilfroh, als aus Köln der Brief kam: Wieder zurück nach Bonn, Frau Wagner!
Und nach den ersten 3 Monaten merke ich: Besser hätte es nicht kommen können. Mir gefällt die Pfarrei und das Team, ich bin glücklich mit dem neuen Wohnort und meine Tätigkeitsfelder sind für mich mit Abstand das schönste was ich mir arbeitstechnisch vorstellen könnte. Die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter macht mir besondere Freude! In der Entwicklung eines neuen Konzeptes für die Erstkommunionvorbereitung in unserer Pfarrei kann ich sowohl theologisch, als auch kreativ tätig sein. Die Schulgottesdienste an fünf unserer Grundschulen fordern mich und meine an der Uni studierte Theologie nochmal besonders heraus. Mit den Kindern über biblische Texte und den Anspruch und Auftrag Jesu zu sprechen bringt nochmal ganz andere Sichtweisen in die eigene Spiritualität und lassen mich meine eigenen Überzeugungen zum Teil auch hinterfragen.

Die Arbeit mit den Kindern zeigt mir auch immer wieder: Christsein bedeutet handeln! Das ist auch mein wichtigster Glaubensgrundsatz: „Verkünde das Evangelium, wenn es sein muss, mit Worten“. Ich möchte daran mitarbeiten, dass die Menschen sehen, welche Hoffnung uns erfüllt und welche Kraft unser Glaube uns im Alltag verleiht. In unserem Tun soll immer sichtbar sein, dass wir inspiriert sind von diesem Tischler, der vor 2000 Jahren seine Umgebung wachrüttelte. Ich hoffe, Sie sind dabei!

Assistenzzeit heißt aber auch, noch in der Ausbildung zu sein. Also noch Seminare, Werkwochen, Studientage und viel, viel Schriftliches, das ich neben meiner Arbeit in der Pfarrei noch erledigen muss. Immer wieder muss ich nach Köln oder Aachen, wo ich gemeinsam mit den anderen Pastoral- und Gemeindeassistentinnen sowie unseren Diakonen weiter ausgebildet werde.  Deshalb bitte ich um Verständnis, falls es mal länger bei einer Mailantwort dauert. Zu meiner Beauftragung in 2 Jahren lade ich Sie dann aber alle ein!

Jetzt wissen Sie schon eine Menge mehr über mich. Da Martin Buber aber der Ansicht ist: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, ermutige ich Sie, auf mich zuzukommen und einfach mal „Hallo“ zu sagen. Ich freu mich immer über nette Leute. Bis dahin, liebe Grüße!