Hauskommunion

„Denn ich bin der Herr, dein Arzt.“ – so hören wir Gott von sich reden, unmittelbar bevor Moses das Volk Israel auf Gottes Wort hin durch die lebensbedrohliche Wüste führen musste. Das biblische Buch Exodus (15, 26 ff.) verschweigt im Folgenden nicht, wie das Volk in der Wüste murrt. Zunächst richtet sich dieses Murren gegen Mose und gegen Aaron, letztlich aber gegen Gott selbst.

- Könnte das nicht ein Bild sein, für den Menschen, der am Anfang einer ernsten Erkrankung steht? Sorge und Ungewissheit über den bevorstehenden „Wüstenweg“ durch die Krankheit lassen ein Gefühl der Angst, vielleicht auch der Verärgerung aufsteigen: „Warum gerade ich?“ Das Volk Israel erfährt im weiteren Verlauf unserer biblischen Geschichte, dass Gott es auf seinem Wüstenweg begleitet, es nicht alleine lässt, es regelrecht umsorgt mit dem Lebensnotwendigen.

Dass Gott, der Arzt für Leib und Seele, auch Sie in Ihrer Krankheit umsorgen will, das möchte Ihnen die Feier der Hauskommunion und der Krankensalbung vermitteln.

Was muss ich vorbereiten?

Rufen Sie in einem der Pfarrbüros an. Ihr Anliegen wird an das Pastoralteam weitergeleitet. So bald als möglich meldet sich ein Mitglied des Pastoralteams bei Ihnen.

Die eigentliche Hauskommunion ist dann ein Besuch, für den Sie außer der Terminabsprache mit der Seelsorgerin oder dem Seelsorger nichts vorbereiten müssen. Wenn es Ihnen die Umstände erlauben, ist es schön, ein kleines Kreuz und eine brennende Kerze auf einem kleinen weißen Tuch herzurichten. So findet Christus in der Gestalt der Heiligen Kommunion einen entsprechenden Platz in Ihrem Haus.

Sie fühlen sich kurz vor dem vereinbarten Besuch nicht gut?

Rufen Sie einfach an, dann wird ein neuer und zeitnaher Termin vereinbart.

Muss ich für die Besuche etwas bezahlen?

Nein. Natürlich kommen wir ohne Spendenerwartung zu Ihnen!