Herz-Jesu-Prozession

Die Herz-Jesu-Prozession der Lessenich-Meßdorfer ist nach den Unterlagen des damaligen Dekanats Hersel eine der ältesten Prozessionen ihrer Art. Sie wurde von Pfarrer Laurent 1708 eingeführt und erhielt unter seinem Nachfolger Pfarrer Johann Adolf Hoynck 1724 die erzbischöfliche Genehmigung.

Der damalige Weg führte am Heiligenhäuschen vorbei (Ecke Roncallistraße / Bahnhofstraße) über die Meßdorfer Straße zum Herz-Jesu-Altar an der Ecke Gielsdorfer und Meßdorfer Straße. Traditionell wurde und wird dort der Segen erteilt.

Geschichtlich nicht eindeutig belegt ist, dass Pfarrangehörige von St. Laurentius im 18. Jahrhundert bei der damals im Rheinland wütenden Pest geschworen haben sollen, man werde jedes Jahr eine Prozession veranstalten, wenn die Gemeinde von der Pest verschont bleibe. Lessenich wurde tatsächlich weitgehend von der großen Pest verschont und so soll das Versprechen der Prozession in die Tat umgesetzt worden sein.

Prozessionsweg: Gut Ostler – Gielsdorfer Str. – Altar: Ecke Messdorfer Str.  – Gielsdorfer Str. – Feldweg – Wilh.-Neuss-Str. – Koernickestr. – Friedhof – Kirche.

Herz-Jesu-Prozession 2015

Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Prozession 2015
Herz-Jesu-Altar

Herz-Jesu-Altar