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Herzlich Willkommen in St. Thomas Morus

Liebe Gemeinde,                                                                    

einige Fernseh-Psychologen haben zum Jahreswechsel empfohlen, sich in der Sektlaune an Silvester keine allzu großen Pläne für das Neue Jahr vorzunehmen. Kleine Ziele ließen sich leichter erreichen. Ansonsten laufe man Gefahr, schnell frustriert wieder aufzugeben nach der Methode: „Es hat ja doch keinen Zweck“. Frustration und Resignation seien das Ergebnis.

Im Lexikon wird Resignation beschrieben als Antwort auf das Scheitern durch Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit. Im Trauerprozess können diese Gefühle konstruktiv sein und eine Neuorientierung einleiten. Im alltäglichen Misserfolg entsteht Resignation jedoch durch die Unbalance der Ziele und des Könnens. Ziele können unerreichbar, nicht bedürfnisadäquat oder in ihrer Absolutheit strangulierend sein.  
 
Diesen Rat zu realistischen Vorsätzen halte ich im Alltag (z.B.: Bikinifigur) schon für sinnvoll. Doch sehe ich in der Botschaft der Krippe und der damit sichtbaren unendlichen Liebe Gottes zu uns Menschen die Aufforderung, dass wir keine Angst haben sollten, uns hohe Ziele zu setzen.

In der Geburt Jesu in der Krippe im Stall bei den einfachen Hirten zeigt sich uns Christen doch die unendliche Liebe Gottes zu uns Menschen und damit ein Glaube, der Berge versetzen kann. Durch unsere Taufe sind wir hineingenommen in diese Liebe und aufgerufen, sie jeden
Tag zu leben im Umgang miteinander so wie die Christen der Urgemeinde in
Jerusalem. Und so steht in der Apostelgeschichte 2,47, dass täglich neue
Gläubige zur Gemeinde kamen. Die Pfadfinder nennen das:
„Jeden Tag eine gute Tat!“

In diesem Sinne sollten wir uns schon etwas vornehmen für 2019.
Ihr Fritz Botermann, Diakon