Nikolausfest mit den Kindern der KiTa

im Kath. Familienzentrum St. Laurentius

Am Freitag den 4.12.2015 war es endlich soweit. Freudig erwarteten die Kinder und die Betreuerinnen der Kindertagesstätte St. Laurentius in Bonn Lessenich das Eintreffen des Nikolaus‘. Dieser war zum traditionellen Nikolausfrühstück eingeladen.
Die Kinder waren in den vergangen Tagen schon fleißig. Sie hatten Figuren aus der  Weihnachtsgeschichte gebastelt. Maria, Josef, Elisabeth und viele Engel zierten die Tische, auch einige Tiere durften nicht fehlen.  Alles war vorbereitet, die Tische waren festlich eingedeckt und geschmückt, selbst die Serviettentüllen haben die Kinder selber gebastelt. So hatte jedes Gedeck seinen eigenen Charme, und für den Nikolaus gab es gewiss Einiges zu bestaunen!

Bevor er jedoch kam, sagten die Kinder in ihren Gruppenräumen gemeinsam ein Nikolausgedicht auf. Dann schlichen sie leise hinunter in das großzügig geschnittene Foyer der erst vor kurzem fertig gestellten, komplett neu ausgebauten Kindertagesstätte St. Laurentius.

Hier stand auch die Weihnachtskrippe, gegenüber stapelten sich Kartons mit Sachspenden von Eltern und Gemeindemitgliedern für die in Bonn aufgenommen Flüchtlinge. Alles stand im Zeichen des Festes der [Nächsten]Liebe und des Friedens.
Die Kinder versammelten sich im Stuhlkreis. Glocken läuteten – der Nikolaus (Herr Dr. Grote) trat ein und wurde durch die Leiterin, Frau Silvia Kadis in Empfang genommen. Dann begrüßte er die Kinder. Bevor er Platz nahm, erklärte er den Kindern die Bedeutung seines Hirtenstabes. Dieser lange Stab, heute auch Bischofsstab, ist das äußere Zeichen des bischöflichen Hirtenamtes und diente dem Zusammenhalten der Herde. Zur Herde des Nikolaus zählen ganz besonders die Kinder, deshalb ist der Hirtenstab auch ein Zeichen dafür, dass er sich ganz besonders um die Kinder kümmert.

Nun sangen die Kinder mit Gitarren Begleitung von Frau Lohmer-Henges ihr Begrüßungslied „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“ und klatschen dabei im Takt. Der Nikolaus erklärte den Kindern seinen Bischofshut, die Mitra, dessen Spitze zum Himmel zeigt und der ein wichtiges Symbol des Nikolaus sei. Dabei wurden die Kinder immer wieder durch Frage- Antwortspiele mit einbezogen und hatten sichtlich Interesse an der Bedeutung der vielen Details, die das prachtvolle Erscheinen des Nikolaus ausmachen.
Im Anschluss  las Frau Dr. Grote eine Nikolausgeschichte, die von seiner Rolle als Helfer in der Not und auch als Freund der Kinder erzählt.
Der Nikolaus überreichte nun den heiligen roten Stern an den Kindergarten, der dankend von Sophia [Leidig] entgegen genommen wurde. Auch die Kinder hatten etwas vorbereitet, Klara [Wiebelhaus] überreichte dem Nikolaus im Namen aller Kindergartenkinder selbstgebackene Kekse und einen gebastelten Engel.

Auch Frau Dr. Grote erhielt als Dank für Ihre Unterstützung für die Kirchengemeinde selbstgebackene Kokosmakronen, die sie glücklicherweise im Gegensatz zu den meisten Plätzchen gerne mag.
Zum Abschluss des Begrüßungskreises wurden noch die beiden Lieder "Lasst uns froh und munter sein" und  "Wir sagen euch an den lieben Advent" angestimmt, bevor es zum gemeinsamen Frühstück in die Gruppenräume ging. Bevor das Frühstück mit Stuten, Butter, Marmelade und Milch begann, wurde noch ein Gebet gesprochen. Zuerst frühstückte der Nikolaus mit den Kindern der Sternengruppe, im Anschluss daran mit den Kindern der Regenbogengruppe, wo ihm mit Gitarren Begleitung von Frau Kadis noch ein Lied gesungen wurde.

Nach dem Essen wurde jedem Kind ein besonderer Schokoladen-Nikolaus überreicht. Wie Frau Dr. Grote den Kindern erklärte, wurde dieses Geschenk mit Bedacht gewählt. So wies auch dieser kleine Nikolaus viele der bischöflichen Insignien auf, nur die Rückseite der Mitra mit den schmalen Zierstreifen, die symbolisch für das Alte und Neue Testament stehen, war nur am  "echten" Nikolaus zu sehen. Das symbolische Überreichen eines Apfels besagt, dass er dafür sorgt, dass die Kinder immer gut versorgt sind.

Während die Kinder ihre Geschenke erhielten, schauten zwei Handwerker in den Gruppenraum und meinten, dass die Kinder in Walberberg sich auch sehr über ihn freuen würden. Der Nikolaus lachte. Ob er es wirklich noch ins Vorgebirge geschafft hat, ist nicht bekannt.
Die Kinder bedankten sich beim Nikolaus und freuten sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Nun musste der Nikolaus weiter. Bei der Verabschiedung durch Frau Kadis, die ihm auch Ihren Dank aussprach, fiel sein Blick auf eine Urkunde.

Diese weist die Kindertagesstätte St. Laurentius als "Haus der kleinen Forscher" aus. Er freute sich sehr über diese Auszeichnung, für die gesamte Einrichtung fleißig gearbeitet hatte.

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