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Herzlich Willkommen in St. Thomas Morus

Die enge Tür.
Niemand kommt zum Vater außer durch mich!
(Joh 14,6)
Jesus sucht die Nähe zu allen Menschen, da ist er Vorbild. Menschen suchen umgekehrt die Nähe zu ihm, hören ihm zu, stellen ihm Fragen: Darf man am Sabbat Gutes tun? oder: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Jesu Antworten sind manchem Frager arg persönlich: Sieh doch, wie es mit dir selber ist! oder: Geh‘ und handle ebenso! Mit dem Körper nahe bei Jesus, aber mit dem Herzen von ihm distanziert, so kommen wir nicht weiter. Das macht eng und das wird eng, sehr eng, denn es geht um das Reich Gottes. Jesus droht an: Gott macht zu! Sogar die stehen dann draußen, die sich dem Gottesdienst widmen. Die viel beten, beten ins Leere (vgl. Jes 1,15ff). Beten allein macht nicht satt, lindert keinen Hunger und keine Not! Jesus gewährt einen Blick hinter die Tür: Menschen aus allen Himmelsrichtungen, Propheten aus der Geschichte, Stammväter Israels haben es durch die enge Tür geschafft und feiern Festmahl. Es geht also: Jesus ist die Tür, die Tür zum Vater und ins Reich Gottes. Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, Gutes zu Tun und Recht zu schaffen.
Uns ist nicht gegeben, die Stunde zu kennen, in der die Tür geschlossen wird. Uns ist aufgegeben, unser Leben im Sinne des Evangeliums zu verantworten. Ein Kampf steht uns bevor; keiner, bei dem es um Plätze und Ränge geht, sondern um das Ineinander von eigenem Leben und Evangelium. Das ist eng, ziemlich eng.
 Andreas Garstka