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Herzlich Willkommen in St. Thomas Morus

Liebe Mitchristen,
es ist eine ganz gemeine Fangfrage, die Jesus im Tempel gestellt wird: Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? (Mt 22,17).
Auf der üblichen Münze für die jährliche Kopfsteuer im römischen Reich, dem Silberdenar, ist der vergöttlichte Kaiser Tiberius abgebildet. Für einen frommen Juden gibt es aber nur den Einen Gott, von dem wir Menschen uns kein Bildnis machen sollen. Riskiert Jesus den Konflikt mit der römischen Besatzungsmacht, indem er das Steuerzahlen mit dieser Münze ablehnt? Oder den Konflikt mit den jüdischen Autoritäten, indem er das Bezahlen mit einer Münze und zugunsten einer Regierung gutheißt, die jeder fromme Jude verabscheut?
Jesus fragt, wessen Bild die Münze trage und schließt daraus: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, zahlt also die Kopfsteuer mit der Tiberius-Münze. - Und (gebt) Gott, was Gott gehört! Was Gott gehört, weil sein Bild auf ihm zu finden ist, wird auf der ersten Seite der Bibel genannt: Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich! (Gen 1,26).
Wenn ich Gott gebe, was ihm gehört, gebe ich mich selbst, weil ich Gottes Bild in mir trage. Die eigentliche Gottes-Steuer oder Kirchensteuer zahle ich also mit mir selbst, mit meinen Begabungen und meiner Einsatzkraft, meiner Zeit und meiner Kreativität. Am Ende auch mit meinem Geld, wenn ich mich selbst nicht raushalte, sondern einbringe mit „Liebe in kleiner Münze“ (Papst Joh. Paul I.).

Markus Höng, Pfarrvikar

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